Soziale Gruppenarbeit (§ 29 SGB VIII)
FAB führt z. Zt. drei Gruppen nach § 29 SGB VIII durch, eine weitere ist in Planung.
Jungengruppen:
Dies sind Gruppen für Jungen aus Migrantenfamilien. Alle diese Kinder leben in äußerst schwierigen sozialen Verhältnissen, stammen aus Krisengebieten im Nahen Osten und sind zum Teil permanent von Abschiebung bedroht. Ihnen fehlt eine Anbindung und Orientierung im Alltag, sie sind häufig sich selbst überlassen und haben deshalb einen großen sozialintegrativen Bedarf.
Die Stärkung des Selbstwertes, die Erweiterung von Handlungsmöglichkeiten in Konflikten, Teamfähigkeit sind (…) Ziele der Gruppe. Wichtig ist die Elternarbeit in Form von Sozial- und Erziehungsberatung und niedrigschwelligen Angeboten wie gemeinsamen Kochen.
Die Gruppen finden zweimal wöchentlich statt. Sie werden von jeweils einer arabisch-sprechenden und einer deutschen Fachkraft geleitet.
Mädchengruppen:
Die Mädchen in dieser Gruppe stammen zu einem großen Teil aus ähnlichen Familienverhältnissen wie die Jungen, sind ebenfalls teils sich selbst überlassen oder übermäßig an ihre Familien gebunden. Ihre Eltern sind oft auf verschiedenen Ebenen überfordert. Wie bei den Jungen geht es auch in dieser Gruppe darum, Handlungsmöglichkeiten in Konflikten und grundsätzlich im Alltag zu erweitern, Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie Selbstwertgefühle zu stärken. Beratung von und niedrigschwellige Angebote für Eltern nehmen auch hier einen wichtigen Platz ein.
Die Gruppe trifft sich zweimal pro Woche.

