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Interkulturelle Arbeit

Wir haben in unserer Arbeit mit Familien schon immer mit den unterschiedlichsten Nationalitäten und Kulturen zu tun gehabt – unter anderen deutsche, türkische, arabische, thailändische, polnische, afghanische, kroatische, tschetschenische, kubanische, rumänische, italienische Menschen gehörten zu unseren Klienten.

Wir haben also schon immer „interkulturell“ gearbeitet. Auf einer anderen, der sozialen Skala, reicht die Bandbreite unserer Erfahrungen vom Hartz-IV-und Sozialhilfe-Empfänger (teilweise in der dritten Generation) bis zum Chefarzt.

Diese Bandbreiten erfordern über ideologische Grenzen hinweg vor allem eines – ein hochflexibles Vorgehen. Wir haben keine Patentrezepte dafür, wie ein „korrektes“ interkulturelles Arbeiten aussieht - wir bemühen uns, für jede Familie, mit der wir arbeiten, im Rahmen unserer Möglichkeiten (z. B. haben wir keine afghanischen Sozialpädagogen, so dass sich in einem solchen Fall die Frage erübrigt, ob wir eine deutsche oder eine afghanische Fachkraft einsetzen) das passende und am meisten hilfreiche Hilfesetting zu schaffen. Wie das jeweils aussieht, hängt immer von der jeweiligen Konstellation ab.