Betreuungshilfe

Die Betreuungshilfe wendet sich an Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Problemen, z.B. in der Schule, in der Beziehung zu ihren Eltern, persönlichen Schwierigkeiten mit Leistungen und im Verhalten, wie sozialem Rückzug, Motivations- und Angststörungen bis hin zu straffälligem Verhalten.

Betreuungshilfe erscheint dann als eine geeignete Form der Unterstützung, wenn die Familie als Ganzes bzw. die Eltern nicht ausreichend unterstützen können oder nicht erreichbar sind, so dass Jugendliche zwangsläufig auf sich allein gestellt sind oder an einem Punkt der Verselbständigung stehen, wo die Eltern eher außen vor bleiben sollen.

Die Betreuungshilfe (oder auch Erziehungsbeistand) richtet sich an Kinder und Jugendliche, die besondere Entwicklungsprobleme haben oder die Eltern ergänzend zu ihrer Rolle einen Unterstützungsbedarf zur Stärkung des Kindes sehen. Betreuungshilfe kann auch unabhängig von den Fähigkeiten und dem Veränderungswillen der Eltern und des Umfeldes wirken.

Die Kontakte innerhalb einer Betreuungsfallhilfe finden in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich statt, werden zum Ende der Hilfe hin ausgedünnt und beziehen das soziale Umfeld, soweit möglich, immer ein.

Ziele sind u.a. die Förderung und Stärkung sozialer Kompetenzen, von Selbständigkeit und Selbstwertgefühl, von Integration in das familiäre bzw. das gesellschaftliche Umfeld und gegebenenfalls die Verselbstständigung.

Ihre Ansprechpartnerin:

Judith Hennig

 Judith Hennig